Hier noch ein kurzer Text zu unseren FAQs

Fragen zu den Klassen und den Lehrkräften

Wie viele Lehrer hat die Schule?

Jede Klasse hat zwei Pädagogen, eine Klassenleitung (ausgebildetete/r Grund- bzw. Hauptschullehrer/in) sowie eine Zweitkraft (ausgebildete Pädagogin, z. B. Erzieherin oder Heilpädagogin; ab der Mittelstufe ausgebildete/r Lehrer/in). Alle Lehrkräfte verfügen über eine Montessori-Ausbildung. Zusätzlich haben wir Fachlehrer/innen z. B. für Englisch, Französisch, Werken, Kunsterziehung, PCB (Physik, Chemie, Biologie), Musik, Sport, Spanisch, Textiles Gestalten, Soziales, Wirtschaft, Technik, Instrumentallehrer sowie für katholische und evangelische Religion.

Wie viele Kinder sind in einer Klasse?

Die Sollstärke einer Klasse liegt bei 25 Kindern, Abweichungen nach unten oder oben sind aus organisatorischen Gründen möglich.

Wie viele Klassen gibt es?

An der Montessori-Schule Augsburg gibt es

  • vier jahrgangsgemischte Grundstufenklassen (Jahrgangsstufe 1-3),
  • drei jahrgangsgemischte Klassen der Mittelstufe (Jahrgangsstufe 4-6) sowie
  • drei Erdkinderklassen mit der Jahrgangsmischung 6-8,
  • zwei Oberstufenklassen mit der Jahrgangsmischung 9-10

Fragen zum pädagogischen Konzept

Vermittelt die Schule den gleichen Lehrstoff wie die Regelschule?

Grundsätzlich ja. Die Montessori-Schule deckt als Minimalvoraussetzung die Lerninhalte des vom bayerischen Kultusministerium festgelegten Lehrplans ab, hält sich dabei aber nicht an die in Regelschulen üblichen starren Zeitabläufe. Das heißt z. B. bei der Grundschule, dass den Kindern in den vier Jahren alle Inhalte angeboten werden, die an der Regelschule vorgesehen sind – das bedeutet aber nicht, dass der Wissensstand zu einem bestimmten Zeitpunkt, etwa am Ende der zweiten Jahrgangsstufe, identisch sein muss.

Selbstverständlich beschränkt sich die Schule nicht auf den Stoff des Lehrplans. Es gibt zahlreiche zusätzliche Angebote im musischen, sprachlichen und naturwissenschaftlichen Bereich, z. B. Englisch ab der 1. Jahrgangsstufe, Französisch ab der 6.Klasse.

Wie lernen die Kinder an der Montessori-Schule Augsburg?

Ein wichtiger Leitsatz der Montessori-Pädagogik lautet: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Dementsprechend verbringen die Kinder den größten Teil des Schultags mit der sogenannten „Freiarbeit“. In der Freiarbeit beschäftigen sich die Kinder selbstständig mit dem von ihnen gewählten Montessori-Material. Die Pädagogen beobachten die Kinder genau, stehen bei Fragen zur Verfügung und ermuntern die Kinder, alle Lerninhalte zu bearbeiten.

Die Freiarbeit wird ergänzt durch die Zeit im Kreis, in der die Kinder einer Klasse z. B. gemeinsam diskutieren oder Referate halten, sowie durch gezielte Lernangebote wie Englisch, Sport, Werken, Kunst, Musik oder Religion, die in gebundenen, klassenübergreifenden Unterrichtseinheiten stattfinden.

Die Kinder wählen selbst aus, was sie lernen: Bleiben da nicht wichtige Bereiche auf der Strecke?

Nein. Der Lernfortschritt der Kinder wird aufmerksam beobachtet und laufend dokumentiert. Sollte ein Kind tatsächlich einen bestimmten Bereich (z. B. Lesen oder Rechnen) über längere Zeit vollständig meiden (was in der Regel nicht vorkommt), werden die Lehrerinnen und Lehrer entsprechend intervenieren.

Gibt es Hausaufgaben?

Regelmäßige Hausaufgaben gibt es erst ab der neunten Klasse und vor der 9. Klasse nur im Fremdsprachenunterricht.

Selbstverständlich dürfen die Kinder sich auch zu Hause mit schulischen Inhalten beschäftigen. In Einzelfällen stimmen Schüler und Lehrer auch ein individuelles häusliches Übungsprogramm ab.

Gibt es Noten und Zeugnisse?

Noten gibt es an unserer Montessori-Schule grundsätzlich nicht. Die Pädagogen beobachten und dokumentieren aber die Lernfortschritte jedes Kindes in der Klasse sehr genau. Daraus entstehen zum Halbjahr ausführliche Wortgutachten und zum Schuljahresende detaillierte und differenzierte „Informationen zum Entwicklungs- und Lernprozess“ (so genannte IzEL), die den Kindern anstelle traditioneller Zeugnisse mit Noten mitgegeben werden.

Welchen Abschluss bietet die weiterführende Schule?

Die entsprechenden Informationen finden Sie hier!

Können die Kinder nach der Grundschule auf ein Gymnasium oder eine Realschule wechseln?

Die gewünschten Informationen finden Sie hier!

Fragen zum zeitlichen Ablauf eines Schultags

Wie lange dauert der Schultag?

Der Schultag beginnt – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – zwischen 7.45 Uhr und 8.30 Uhr. Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen werden bereits ab 7.45 Uhr von Pädagogen beaufsichtigt.

In der Grund- und Mittelstufe beginnt der Unterricht mit einer flexiblen Eingangsphase, bei den Erdkindern und in der Oberstufe um 8:30 Uhr.

Die Grund- und Mittelstufenkinder, die nicht an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen, gehen an allen Tagen pro Woche nach dem Mittagessen nach Hause. Die Nachmittagsbetreuung endet in der Regel um 16:00 Uhr.

Die Erdkinder und die Prüfungsklassen haben i.d.R. an einem Tag pro Woche verpflichtenden Nachmittagsunterricht bis 16:00 Uhr, an den restlichen Tagen endet der Unterricht um 13:45 Uhr.

Gibt es eine Nachmittagsbetreuung?

An allen Schultagen ohne Nachmittagsunterricht wird bis 16.00 Uhr eine Nachmittagsbetreuung angeboten.

Die Kinder können sich semesterweise für wechselnde pädagogische Angebote oder für die freie Gruppe unter pädagogischer Aufsicht anmelden. Darüber hinaus gibt es außerschulische Nachmittagsangebote (ANA) mit externen Dozenten (z. B. Instrumentalunterricht, Theater, Schwimmen, Selbstbehauptung, Naturspaziergänge etc.).

Was kostet die Nachmittagsbetreuung?

Die Kosten für die schulische Nachmittagsbetreuung finden Sie hier. Für außerschulische Nachmittagsangebote (ANA) wie z. B. Instrumentalunterricht fallen zusätzliche Kosten an.

Fragen zum Mittagessen

Gibt es ein Mittagessen?

Ja, es gibt jeden Tag ein Mittagessen für die Kinder. Die Kinder bedienen sich selbst am Buffet; einen Essenszwang gibt es nicht.

Was gibt es zum Essen?

Wir verwenden zur Zubereitung des ausschließlich vegetarischen Essens Zutaten, die wir im Öko-Großhandel einkaufen.

Der Speiseplan ist abwechslungsreich gestaltet und nimmt Rücksicht auf die Vorlieben der Kinder.

Auf Allergien wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen.

Wer bereitet das Essen zu?

Das Mittagessen wird seit September 2009 von unseren Haushälterinnen in der eigenen Schulküche jeweils frisch zubereitet.

Um die Organisation kümmert sich der Arbeitskreis (AK) Essen.

Was kostet das Essen?

Wir kaufen in Eigenregie ein, das heißt Bio-Qualität zu Großhandelskonditionen. Dieser glückliche Umstand ermöglicht es der Schule, den Kindern ein qualitativ sehr hochwertiges Essen zu einem äußerst günstigen Preis von knapp 2,00 Euro pro Mahlzeit anzubieten.